Vereinbarungen mit dem Untermieter

Der Vertrag mit dem Untermieter sollte grundsätzlich schriftlich geschlossen werden.

Enthalten sein sollten Vereinbarungen zu:
– Miethöhe
– Kündigungsfrist
– Nebenkosten
– Mietkaution
– welche Räume der Untermieter nutzen darf
– Gegenstände, die der Untermieter nutzen darf
– Regelungen zu eventuellen Schönheitsreparaturen

Die Festlegungen zu den Schönheitsreparaturen sind sehr wichtig, denn der Hauptmieter haftet für Schäden, die während der Untervermietung entstehen. Ist nichts vereinbart, dann muss der Untermieter nicht für Störungen zahlen, die er verursacht hat. Um sich finanziell abzusichern sollten Sie eine Mietkaution vereinbaren. Fordern Sie vor der Vertragsunterschrift eine Mietschuldenfreiheitsbescheinigung vom Vormieter an und dokumentieren Sie den Zustand der untervermieteten Räume in einem Wohnungsübergabeprotokoll. Geben Sie bei der Untervermietung auf Zeit einen Grund für die Befristung der Vermietung im Vertrag mit dem Untermieter an. Solch in Grund kann es sein, dass Sie die Räume nach Ablauf der Untervermietung wieder selbst nutzen wollen. Wird kein Grund genannt, dann ist die Befristung ungültig. Zeitmietverträge können nicht vor dem Ablauf der Frist gekündigt werden.

Vereinbarungen mit dem Vermieter

Wenn Sie Ihre Wohnung untervermieten, dann benötigen Sie eine Erlaubnis Ihres Vermieters. Diese sollte schriftlich fixiert werden. Sie müssen im Vertrag mit dem Vermieter die konkrete Person bezeichnen, die in Ihre Wohnung einziehen soll. Setzen Sie dem Vermieter eine Frist zur Stellungnahme, etwa zwei Wochen. Das Benennen der Person ist auch wichtig, damit der Vermieter prüfen kann, ob bei demjenigen ein Grund für das Versagen der Erlaubnis zur Untervermietung besteht (z.B. weil der Untermieter die Wohnung unerlaubt gewerblich nutzen will oder negativ beim Vermieter bekannt ist).

Der Vermieter muss im Falle der Verweigerung nachvollziehbar begründen, warum er keine Untervermietung zulässt. Dazu kann es aber ausreichen, dass er Störungen des Hausfriedens befürchtet oder die Wohnung durch die Aufnahme Dritter überbelegt wäre. Jede weitere Untervermietung oder einen Wechsel des Untermieters müssen Sie sich vom Vermieter neu genehmigen lassen. Hat der Vermieter eine generelle Erlaubnis zur Untervermietung ausgesprochen, dann muss beim Untermieterwechsel nur der Name der Person mitgeteilt werden.

Vorlage Untermietvertrag

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