Versicherungsschutz bei Untervermietung

Gemäß BGB (§ 540 Absatz 2) ist der Mieter für Schäden, die der Untermieter verursacht, verantwortlich – auch für Lärm- oder Geruchsbelästigungen. Sollte daher der Mieter eine Hausratsversicherung besitzen? Sinnvoll ist dies in jedem Fall, da diese Versicherung nicht nur bewegliches Hab und Gut absichert, sondern auch Wasserschäden (Rohrbruch) oder Einbruchsschäden. Die Hausratversicherung, die Sie als Mieter einer Wohnung abgeschlossen haben, gilt aber nicht für Dritte, an die Sie ein Zimmer weitervermieten.

Der Untermieter muss selbst eine Hausratversicherung besitzen. Wenn während der Untervermietung beispielsweise ein Wasserschaden in der Wohnung entsteht, dann kommt Ihre Hausratversicherung dafür auf, wenn niemandem ein Verschulden nachzuweisen ist. Zudem sollten Sie sich versichern, dass Ihr Untermieter über eine Haftpflichtversicherung verfügt. Diese kommt dann für Schäden auf, die der Untermieter in der Wohnung verursacht. Dies wäre etwa der Fall, wenn beispielsweiser die vor der Übergabe neu montierte schöne Fensterdeko während der Mietzeit  durch den Untermieter beschädigt wurde. Alle anderen Verantwortlichkeiten, wie etwa Schönheitsreparaturen nach Ablauf der Untervermietung, werden im Mietvertrag geregelt.

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